PD Dr. Sybilla Nikolow

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Technische Universität Berlin
Biographie: 

Sybilla Nikolow studierte Mathematik und Physik an der Universität Leipzig, erwarb 1986 den Abschluss als Diplomlehrerin für diese Fächer und war als Lehrerin in Thüringen tätig. Nach der politischen Wende nutzte sie die Chance zur Weiterqualifikation an der Universität und wurde 1994 wurde im Fach Neuere und Neueste Geschichte mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit zur Disziplin der Statistik an der Technischen Universität Dresden promoviert. Anschließend erhielt sie Postdoc-Stipendien in Berlin, Paris, Cambridge und Bielefeld und war in verschiedenen Forschungsprojekten am Bielefelder Institut für Wissenschafts- und Technikforschung und am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte tätig. Von 2003 bis 2006 war sie außerdem Schriftführerin der Deutschen Gesellschaft für die Geschichte der Medizin, Naturwissenschaften und Technik (DGGMNT), 2003-2007 sowie 2008/9 Koordinatorin des Masterstudiengangs „History, Philosophy and Sociology of Science“ an der Universität Bielefeld und 2008 bis 2012 geschäftsführende Redakteurin der NTM. Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin des Springer Verlags. Sie habilitierte sich 2007 an der TU Braunschweig für Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung mit ihren Arbeiten zur Popularisierung und Visualisierung von Wissen und nahm seitdem Vertretungsprofessuren an den Universitäten in Frankfurt a. M., Bremen, Bielefeld und Freiburg wahr. 2010-2014 leitete sie ein von der VolkswagenStiftung gefördertes Forschungsprojekt zur Geschichte des Deutschen Hygiene-Museums im 20. Jahrhundert an der Universität Bielefeld, zu der auch eine Nachwuchsgruppe gehörte. Seit September 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin und Gastwissenschaftlerin am Institute for Interdisciplinary Studies of Science an der Universität Bielefeld. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Wissenschaft-, Medizin- und Technikgeschichte seit der Aufklärung.

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